Die nächsten Lesungen
aus meiner Buchreihe “Die Bremer Stadtprotestanten”
mit Band 2 – “Aufruhr im Gemeindehaus”
BUCHPEMIERE – LESUNG
am 26. September 2025 – 19:00 Uhr
Kapitelsaal – An der Domsheide 8 in Bremen (über Kapitel 8)
Ich lese aus meinem neuen Roman „Aufruhr im Gemeindehaus“
der im September 2025 erscheinen wird.
Eintritt frei
Die Veranstaltung im Kapitelsaal
Eintritt frei
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LESUNG Special – Szenen aus einem Sportverein
- November 2025 – 19:00 Uhr
Gaststätte Corvus – Weg zum Krähenberg 1 in Bremen
Ich lese Szenen, die im Sportverein und in Sportgruppen spielen, aus meinem Buch „Aufruhr im Gemeindehaus“. Veranstaltungsort ist das „Corvus“, die Gaststätte des Sportvereins ATS Buntentor.
Eintritt frei
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LESUNG Special – Szenen aus einer aktiven Gemeinde
- November 2025 – 16:00 Uhr
Gemeindezentrum Zion, Kaminsaal – Kornstraße 31 in Bremen
Ich lese Szenen zu den Themen Gemeindefusion und Kirchenasyl aus meinem neuen Buch „Aufruhr im Gemeindehaus“. Veranstaltungsort ist das Gemeindezentrum Zion.
Eintritt frei
Um was geht es in „Aufruhr im Gemeindehaus“?
Küsterin Gisela kämpft als
norddeutscher Don Camillo für ihre Gemeinde
Küsterin Gisela kann es nicht fassen: Die evangelische Kirche hat sie zu einem Anti-Aggressions-Training verdonnert. Und das nur, weil sie sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, dass ihre traditionelle Gemeinde in Bremen mit einer liberalen Gemeinde fusionieren soll. Zu ihrem Ärger ist Hausmeister Klaus aus der verfeindeten Gemeinde ein lockerer Typ, der nichts gegen die drohende Katastrophe unternehmen möchte. Ihre Enkelin will sich ausgerechnet in seiner Gemeinde konfirmieren lassen. Für die Seniorinnen aus Giselas Gemeindecafé kommt es überhaupt nicht in Frage, mit den »Weibern« aus der anderen Gemeinde Bingo zu spielen und Kaffee zu trinken. Ihre Gemeinde hat aber zu wenig Mitglieder, zu wenig Geld und eine Kirche, die saniert werden muss. Na und? So ein bisschen herunterbröckelnder Putz erschlägt keinen, findet Gisela und überhaupt: Neue Mitglieder müssen her! Pastor Hannes, ihr Chef, ermahnt sie zur Mäßigung. Als das ZDF aber ankündigt, einen Gottesdienst ihrer Gemeinde live zu senden, legen sich Gisela und die Seniorinnen ins Zeug, natürlich mit der Hilfe des Herrn, damit der öffentliche Auftritt perfekt wird. Die Schwester von Klaus will dabei helfen, aber plötzlich spielen alle verrückt, und die Fernsehübertragung ist in Gefahr. Klaus bringt wie immer nichts aus der Ruhe, aber dann …
Aus dem Buch
Der Claussen riss irgendwann der Geduldsfaden und sie riss in dem Büro energisch alle Stecker aus den Steckdosen. Als sie dabei über Helgas Rollator stolperte, gingen leider auch das Telefon und mehrere Papierstapel zu Boden. Von einem Bild, das ein großes Frachtschiff zeigte, zersplitterte das Glas, als es auf den Boden fiel. Herr Peterson stellte sich der Claussen in den Weg, weil er eben nicht wusste, dass Frauen zusammenhalten. Gisela wollte der Claussen beistehen, und dabei landete ihr Ellbogen in der Magengrube von Peterson. Das war aber wirklich keine Absicht gewesen, und der HERR wusste das. ⌂
Gisela sah, wie sich der Brustkorb von Klaus vor ihr hob und senkte. »Es heißt ›Sankt-Fabian-Gemeinde‹, nicht ›Fabian-Gemeinde‹.«
»Na ja.« Er schaute auf den Boden. »Tut mir leid, aber eure Gemeinde wird es bald eh nicht mehr geben, egal, wie ihr jetzt heißt.«
»Danke für den Hinweis.« Dieser Mann war nicht nur ignorant, er war auch noch gemein. ⌂
»Und sagt ihr auch etwas in dem Film?« So recht konnte Gisela sich nicht vorstellen, wie kurze Filme, mit Handys aufgenommen, eine gute Werbung für ihre Gemeinde sein konnten.
»Oma, wir sagen natürlich, dass das hier die coolste Gemeinde von ganz Bremen ist und die Kirche so voll ist, dass man keinen Sitzplatz bekommt.« Rieke ging in die Hocke und filmte die Kirchenbänke.
Sie sah sich um. »Aber wirkt das denn überzeugend, wenn die Kirche leer ist?«
Die jungen Männer lachten und Rieke stand wieder auf. »In unseren Filmsequenzen ist deine Kirche nicht leer. Wir bearbeiten das mit der KI und dann ist die Kirche voll mit Menschen.«
Ich freue mich auf euch!
Eure Flora Montán
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Lesung im „Noon“ / Kleines Haus Goethe-Theater Bremen
im Rahmen von „Bremen liest“ und der „1. Bremer Indie-Night“
Lesung im “Noon” – Theater Bremen
Es war mir eine Ehre und Freude, bei der „1. Bremer Indie-Night“ als Autorin aus meinem Roman „Denn dein ist die Liebe“ zu lesen. Das Café „Noon“ war ein angenehmer Ort und der Raum war gefüllt mit netten, aufmerksam zuhörenden Menschen. Auch der Kellner Verlag war mit meinem Buch vor Ort. Im Anschluss an meine Lesung ging Moderator Keno Bergholz von „Radio Bremen Zwei“ mit mir als Autorin und dem Publikum ins Gespräch.
Hoffentlich gibt es bald wieder auch eine literarische Indie-Night in Bremen. „Bremen liest“ ist ein jährlich stattfindendes tolles Event, bei dem alle Buch-Liebenden an vielen Lesungen kostenfrei teilnehmen können.
Der Christopher Street Day 2023 in Bremen
CSD-Gottesdienst und Demonstration
Der Gottesdienst und die Demonstration am Christopher Street Day 2023 in Bremen
Schön war’s! In einem ökumenischen Team bereiteten wir den CSD-Gottesdienst vor. Das ist ein Gottesdienst in der Bremer Innenstadt, der seit einigen Jahren vor der Christopher-Street-Day-Demonstration stattfindet. Im Anschluss gehen diejenigen, die möchten, zusammen zur Demo.
Unser Thema im Gottesdienst in der „Unser Lieben Frauen-Kirche“ war „Träume und Visionen“. Statt der Predigt trugen wir als Hörspiel die umgeschriebene Josephsgeschichte aus dem Alten Testament vor. Ich las den Joseph, der gerne träumte und von seinem Vater ein buntes Kleid geschenkt bekam. Seine Brüder waren neidisch und fanden es unmöglich, dass ihr jüngerer Bruder mit dem Kleid wie eine Frau herumstolzierte. Der Psalm 126 wurde als Poetry Slam vorgetragen und der Segen zu Beginn und am Schluss bezog sich auf Gott, unsere Träume und Wünsche für queere Menschen in unserer Gesellschaft. Wir sangen mutmachende Lieder, auch das Lied „Halte deine Träume fest“.
Bei der CSD-Demonstration wurde mit dem Motto „The first pride was a riot“ an die Diskriminierung queerer Menschen und die politisch geforderte Gleichberechtigung erinnert.
Es war schön, die Gemeinschaft zu spüren und zu feiern!
Lesung in der Matthias-Claudius-Gemeinde

Das hätte ich mir auch nie träumen lassen:
Dass die Ankündigung für eine Lesung von mir einmal neben einem Gottesdienstplan hängen wird!
Ein herzliches Dankeschön an Pastorin Birgit Locnikar für die Organisation!
Eindrücke von der Bremer Buch Premiere mit “Denn dein ist die Liebe”
Meine Bremer Buch Premiere mit “Denn dein ist die Liebe”
Meine Überraschung war groß, als bei der ersten Lesung mit meinem Roman „Denn dein ist die Liebe“ 50 Gäste kamen. Ich freue mich sehr, dass ihr alle da wart! Viele, die ich zum letzten Mal vor Corona gesehen hatte, trafen ein. Besonders freue ich mich, dass auch drei ehemalige Spanischschülerinnen erschienen.
Für die Liebesgeschichte in meinem Roman waren der Ort und die Zeit perfekt: Das Gemeindezentrum Zion als offene Gemeinde mit vielen sozialen Projekten an einem Gründonnerstag, an dem auch mein Roman beginnt.
Pastor Thomas Lieberum vom Gemeindezentrum Zion begrüßte die Gäste, Janin Rominger vom Bremer Literaturkontor stellte das Konzept der Bremer Buch Premieren vor und Verlagsinhaber Thomas Dotzauer vom Kellner Verlag warb für das Buch.
Erst einmal stellte ich die Personen im Saal in Gruppen oder einzeln vor, weil mir schon häufig aufgefallen ist, dass sich bei Lesungen ein interessantes Sammelsurium an Menschen im Raum befindet, ohne dass die Personen voneinander wissen. Und in Norddeutschland sprechen sich die Leute eben häufig nicht „eben mal“ an.
Die Lesung begann ich mit dem ersten Kapitel, in dem an einem Gründonnerstag Anna, die Hippie-Christin von den Jesus Freaks, und Hannes, der evangelikale Pastor, gleich aufeinandertreffen. Anhand der weiteren gelesenen Textstellen gab ich einen Einblick in die verschiedenen Lebenswelten von Anna und Hannes, wie sie sich körperlich und emotional anziehen und wie intensiv sie sich über den Umgang mit Homosexuellen, der queeren Szene und „Andersgläubigen“ streiten. Mit der Szene vom Bremer Dragqueen-Song-Contest tauchten aus dem Roman wichtige Figuren auf: Annas schwuler und atheistischer Bruder Angelo, die Dragqueen Jasmin und Annas Exfreundin Cora, die beim regionalen Fernsehsender arbeitet.
Einer meiner Söhne unterstützte mich am Schluss bei meiner Lesung und las die Stimme eines muslimischen Vaters. Ich danke allen, die zu meiner Lesung beigetragen haben!
Lesung mit meiner Kurzgeschichte “Adiós”
2. Platz beim Bremer Literaturwettbewerb 2021
Im November 2021 gewann ich mit meiner Kurzgeschichte „Adiós“ den zweiten Platz beim Bremer Literaturwettbewerb und las sie am 16.11.2021 im Rahmen der Preisverleihung in der Stadtbibliothek Bremen.